Die Tarn-Schlucht

Wir sind jetzt in Roziers, einem kleinen, mittelalterlichen Dörfchen in der Tarn Schlucht. Es regnet nicht mehr, dafür ist die Temperatur auf 10 Grad gefallen und wir tragen sämtliche Klamotten die wir dabei haben übereinander. Nennt sich Zwiebellook. Aber wir sind ja hart im Nehmen, also bauen wir unser Lager auf und stellen und vor der Bordeaux wäre ein Glühwein. Am nächsten Morgen ist das Wetter zwar etwas durchwachsen, aber unsere Wanderung durch die Tarn Schlucht (Gorges du Tarn) ist trotzdem fantastisch. Die 5stündige Tour ist recht anstrengend und an manchen Stellen geht es 400 Meter steil bergab. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind gefragt und an einigen Abhängen wird es uns ganz schön mulmig. Dafür ist die Aussicht echt grandios und nach jeder Biegung eröffnen sich neue Panoramen auf bizarre Felsformationen. Wir haben auch noch das Glück, ein paar Gänsegeier zu sichten. Wäre es etwas wärmer, würden wir noch länger bleiben und weitere Wanderungen unternehmen, aber so zieht es uns Richtung Süden und morgen geht es weiter nach Carcassonne.

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