Von Phnom Penh nach Battambang

So, jetzt muss ich mich aber ranhalten, wenn der Blog halbwegs aktuell bleiben soll. Der letzte Eintrag handelte noch von der Grenzstadt Chau Doc, doch inzwischen sind wir schon in Siem Reap angekommen. Aber der Reihe nach. Morgens um 6 Uhr stand ein 50 Kilo leichtes Männlein mit seiner alten Fahrradrikscha vor unserem Guesthouse und sollte uns zur Schiffsanlegestelle bringen. Zwei Reisetaschen, zwei Rucksäcke, Steffie und mich, dem das Essen hier in Asien außerordentlich gut schmeckt. Ich alleine auf der Rikscha wäre schon ein Fall für Amnestie International gewesen, aber alle zusammen mit dem ganzen Gepäck war schlicht unzumutbar. Aber natürlich hatte der Fahrer auch seine Berufsehre und wollte es unbedingt versuchen. Wir konnten uns letztendlich darauf einigen, dass das Gepäck und Steffie mitfuhren und ich nebenher trottete. Auf dem Boot ging es dann zusammen mit ungefähr 30 weiteren Passagieren auf dem Mekong Richtung Kambodscha. Nach ca. 2 Stunden erster Stopp, noch auf vietnamesischer Seite, bei dem die Reisepässe, plus ein Passbild, plus 34 Dollar pro Person eingesammelt und einem Grenzbeamten übergeben wurden, der die Pässe für den Grenzübertritt vorbereitete. Kurz danach zweiter Stopp, bereits auf der kambodschanischen Seite, wo die eigentliche Passkontrolle stattfand und zwar das große Programm mit Kamera und Fingerabdruck-Scanner. Dann nochmal zwei Stunden Fahrt und schon waren wir in Phnom Penh.

Im Morgengrauen beginnt die Fahrt nach Kambodscha
Ein letzter Blick zurück nach Vietnam
Und während der Fahrt überall freundlich Gesichter

Phnom Penh ist viel schöner, als wir es erwartet haben, denn es herrscht dort noch nicht dieselbe hektische Betriebsamkeit wie in anderen asiatischen Städten. „Beschaulich“ und „gemütlich“ wäre wohl etwas übertrieben, aber es ist schon auffallend wenig los auf den Straßen, natürlich immer verglichen mit anderen asiatischen Städten und nicht mit Trier. In Phnom Penh gibt es einige Sehenswürdigkeiten und die bekannteste davon ist wohl der königliche Palast. Und obwohl es uns hier sehr gut gefallen, hat blieben wir nur drei Tage, bevor es weiterging, diesmal mit einem Minibus nach Battambang.

Fahrt mit dem Tuk-Tuk durch Phnom Penh
Der Königspalast
Ein Nebengebäude des Königspalast

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