Jun 182008
 

Hafen von Symi

Symi ist eine bei deutschen Urlaubern recht unbekannte Insel. Sie liegt vor der Küste der Türkei und ist mit der Fähre von Kos, Rhodos oder Kalymnos aus zu erreichen. Wir buchten uns von Deutschland aus eine Ferienwohnung und erreichten Symi über Kalymnos, wo wir die erste Woche unseres Urlaubes verbracht haben. Die Insel ist berühmt für Ihre Hafenstadt, die vom Meer aus einen faszinierenden Anblick bietet.
Eine Besonderheit von Symi besteht darin, dass viele Fahrten nicht über die Straße, sondern mit dem Wassertaxi gemacht werden. Nach der Ankunft mit der Fähre mussten wir also erst mal zu der Anlegestelle der kleinen Boote, um eines zu suchen, dass uns zu der kleinen Ansiedlung Emporio brachte. Dort gibt es ein oder zwei Hotels sowie eine Taverne und einen recht schmalen Strand. Unsere Ferienwohnung war zwar von der Innenausstattung nicht so toll, hatte aber einen sehr großen Garten mit Stühlen und Liegen. Dort verbrachten wir einige schöne Stunden mit dem Beobachten von Geckos und anderen Echsen. Von unserem Studio aus konnten wir in ca. 45 min nach Symi-Stadt laufen. Mit dem Roller ist man in ein paar Minuten dort. Die Stadt hat einen zwiespältigen Eindruck bei uns hinterlassen. Einerseits ist sie sehr schön, aber andererseits auch sehr geschäftig. Wenn die Fähre mit den Tagesausflüglern von Rhodos kommt, wird es sehr eng und die Verkäufer der Hafengeschäfte können dann ganz schön aufdringlich werden. Auch sollte man es dann nicht wagen, in einer Taverne nur ein Getränk zu bestellen und damit womöglich einem Touristen, der mehr Geld da lassen will, den Platz wegzunehmen. Diese Geschäftstüchtigkeit haben wir in dieser Form bisher noch nicht in Griechenland erlebt. Nach 18 Uhr legt sich dann aber wieder die Hektik und man kann in aller Ruhe am Hafen die Jachten der Schönen und Reichen bewundern oder in einer Taverne essen. Es versteht sich, dass die Preise auf Symi deutlich höher sind als auf anderen Inseln. Ansonsten gibt es auf der Insel noch ein Kloster das von vielen gläubigen Griechen besucht wird.

Ausgesperrte Ziege, ziemlich nahe an meinem Teller.

Was uns besonders gefallen hat, war eine Taverne am Strand, deren Veranda von einem Gatter umgeben war, damit die freilaufenden Ziegen einem nicht das Essen vom Teller klauen. Bei uns wären die Ziegen hinterm Gatter.

 Veröffentlicht von am 10:23

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